Die Aufnahme ins Graswurzelbündnis – „Die bessere Kita“ entwickelt sich weiter

Liebe Interessierte, Freunde und Förderer,

unsere Aufnahmeformulare sind fertig. Damit sind auch die Bedingungen für eine Aufnahme in unser sachsenweites Bündnis –Die bessere Kita- sind geklärt.

Nun wäre es wichtig, dass Ihr / Sie Nägel mit Köpfen macht! Mit Euren Beitritten können wir in die nächsten Gespräche gestärkter und mit noch mehr Rückenhalt der Basis gehen. Auch Einzelpersonen können dem Bündnis beitreten!

Alle notwendigen Informationen findet Ihr / finden Sie, in den beigefügten Anlagen.

Gerne- sagt es in Euren Netzwerken weiter. Jedes Logo und jeder Beitritt wird auch entsprechend öffentlichkeitswirksam beworben.

Die Menschen im Land müssen wissen, das frühkindliche Bildung nicht länger nur mit hohen Erwartungen verknüpft werden kann, sondern auch die notwendigen Ressourcen benötigt.

Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen.

 

Prioritätenliste Bündiss als Forderung an Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung

Grundlagenpapier Kita_31082017

Geschäftsordnung des Sprecherrats Kita

BündnisAufnahmeantrag_Graswurzel_Stand_26012018_bearbeitet

Advertisements

LVZ Artikel – am 16.01.2018

Betreuungsschlüssel in (Leipziger) Sächsischen Kitas in der Kritik

Der Betreuungsschlüssel in sächsischen Kitas steht immer wieder in der Kritik. Denn eine Erzieherin leistet weit mehr als das, was ihr tatsächlich bezahlt wird. Ein Kita-Besuch.

An diesem Tag gibt es in der Kita „Kleine Füchse“ in der Frohburger Straße in Connewitz ein Fest: Der kleine Henning feiert seinen Abschied. Was nach einem schönen Vormittag klingt, bedeutet auch Arbeit – die Erzieher müssen ein Geschenk kaufen, den Raum vorbereiten und dekorieren. Das Problem: Im aktuellen Betreuungsschlüssel ist diese Arbeit eigentlich nicht vorgesehen. Mit der Berechnungsgröße Betreuungsschlüssel wird ausgerechnet, wie viel Personal sich um welche Anzahl von Kindern kümmert.

Momentan ist in Sachsen eine vollbeschäftigte pädagogische Fachkraft für zwölf Kita-Kinder verantwortlich, in der Krippe kommen auf einen Betreuer 5,5 Kinder (ab 1. September 2018 dann fünf). Doch diese Rechnung geht davon aus, dass ein Erzieher ausschließlich mit den Kindern arbeitet – also bastelt, malt, vorliest. Das macht aber lediglich 75 Prozent des Alltags aus, der Rest setzt sich aus ganz unterschiedlichen Tätigkeiten zusammen: Da sind Elterngespräche, das Dokumentieren der Entwicklung der Kinder, Partys, Teamsitzungen und das Betreuen von Praktikanten. „Diese Zeit wird im Alltag von den Kindern abgezogen“, sagt Kristina Apitz, Leiterin der Kita.

Bei den „Kleinen Füchse“ wird an diesem Vormittag deutlich, dass klare Zeitspannen für das Vor- und Nachbereiten nötig wären. Während Erzieherin Sophie Ibrom das Portfolio des kleinen Henning vervollständigt und auf einem Schemel sitzend ein paar Bilder in Klarsichtfolien schiebt, schallt es von allen Seiten: „Sophie, ich brauche einen Stift“, „Sophie, was machst du da?“ Und dann läuft noch einem der Kinder die Nase und Sophie Ibrom sagt: „Schau mal, da hinten sind Taschentücher.“ Die Betreuer haben ihre Augen gefühlt überall, dazu sind an diesem Tag drei Fachkräfte krank.

Auch das ist ein Problem am aktuellen Betreuungsschlüssel: Urlaub, Krankheit oder Weiterbildungen sind nicht eingerechnet. Und in einer Kita werden auch die Erwachsenen häufig krank. „Viele Eltern schicken ihre Kleinen krank zu uns“, erzählt Sophie Ibrom. „Da sagt dann ein Kind im Morgenkreis: ,Ich kann nichts essen, ich habe mich heute früh übergeben.‘“ So manche Betreuerin steckt sich dann an.

Das Sächsische Graswurzelbündnis „Die bessere Kita“, ein Zusammenschluss aus Trägern, Eltern und Gewerkschaften, fordert die Anrechnung von sogenannter mittelbarer pädagogischer Zeit, also Vor- und Nachbereitungszeit, auf den Betreuungsschlüssel, ebenso die Anerkennung von Ausfallzeiten wie Urlaub und Fortbildungen. Derzeit komme man mit einem Schlüssel von 1:12 in der Realität auf ein Verhältnis von 1:17 Kindern, sagt Kristina Apitz. „Wir können unseren pädagogischen Anspruch nicht halten, weil die Rahmenbedingungen so schlecht sind“, klagt die Kita-Leiterin. „Ein Vollzeitkind wird mit 45 Stunden berechnet, aber ein Vollzeiterzieher nur mit 40 Stunden. Man fragt sich oft nur: Warum?“

In ihrer Einrichtung sind 40 Betreuer für 300 Kinder da. „Wir helfen aus, wenn in einer Gruppe Erziehermangel herrscht. Jeder findet irgendwie eine Lösung. Aber die ist unzufriedenstellend“, findet Kristina Apitz. „Am meisten leiden dann die Kleinen.“ Eigentlich sei sie als Leiterin der Kita nicht als Betreuerin vorgesehen, manchmal gehe es aber nicht anders: „Es gibt Zeiten, da bin ich fast nur bei den Kindern.“

Erzieherin Sophie Ibrom arbeitet seit zwei Jahren in der Kita. „Wir versuchen, Arbeiten wie Portfolios vor allem im Sommer zu erledigen, wenn nicht so viel los ist. Aber dann ist vieles schon wieder so lange her“, sagt die 27-Jährige. Die Portfolios sind aufwendig gestaltet, kleine und große Ereignisse vom gemeinsamen Malen bis zum Faschingsfest werden dokumentiert und einzelne Entwicklungsschritte der Kinder beschrieben. Während Sophie Ibrom erzählt, zieht ein Kind an ihrem Oberteil. Der Nachwuchs braucht Aufmerksamkeit – und fordert ihn ein.

Bis sich etwas ändert, will Kristina Apitz weiter kämpfen, und mit ihr alle Mitglieder des Graswurzelbündnisses. Denn dass am Ende vor allem die Kinder leiden, das sieht die Kita-Leiterin nicht ein.

Von Sophie Aschenbrenner Quelle: LVZ am 16.01.2018

Danke für das Engagement!

Liebe Eltern,

wir bedanken uns für Ihre Unterstützung am gestrigen Tag. Mit Ihrer Hilfe war es uns möglich in Dresden knapp 3000 Personen, in Leipzig ca. 1000 Menschen, in Chemnitz ca. 1250 Personen und in Freiberg ebenfalls rund 100 Personen zusammen zu bekommen, um sich am Aktionstag des neu gegründeten Graswurzelbündnisses „Die bessere Kita“ zu beteiligen. 

Wir sind gemeinsam den ersten sachsenweiten Schritt gegangen und sind stolz auf die erste Veranstaltung dieser Art. Viele Träger haben sich bereits öffentlich positioniert. An dieser Stelle möchten wir gern der Diakonie Leipzig, der Kindervereinigung Leipzig, dem Mutterschutzzentrum und dem Freien Kindergarten Leipzig e.V. danken! Es ist schön mit anzusehen, dass sich weitere Träger dem Bündnis anschließen und sich für die qualitative Situation in Sachsen stark machen!

 

Sicherlich lernt man aus der ersten Veranstaltung auch die ein oder anderen Dinge, so dass wir weitere Veranstaltungen gut planen und umsetzen können. Wir müssen jetzt gemeinsam weiter arbeiten! Viele Termine mit verschiedenen Politkern im Sächsischen Landtag sind geplant.

Wir werden Sie weiter auf dem laufenden Stand halten! Für Ideen und Anregungen stehen wir immer gern zur Verfügung!

http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/aktionstag-kindergarten-mehr-personal-100.html

https://www.facebook.com/DieBessereKita/

http://die-bessere-kita.de/

 

Vielen herzlichen Dank!

Grundlagenpapier des Graswurzelbündnisses „Die bessere Kita“

Ausgangslage

Weil Kinder Zeit brauchen, stehen diese im Mittelpunkt unseres Bündnisses.

Der Freistaat Sachsen verfügt über ein flächendeckendes System der Kindertagesbetreuung (Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege) und einen gesetzlich geregelten Rechtsanspruch für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt auf einen Betreuungsplatz. Die Grundlagen für frühkindliche Bildung sind im sächsischen Bildungsplan gesetzlich verankert. Die Veränderungen in der Gesellschaft und damit einhergehend die Erwartungen der Eltern an die Qualität der frühkindlichen Bildung sind enorm und wachsen stetig. Daraus resultieren die gestiegenen Anforderungen an die Kindertagesbetreuung für alle. Inklusion, Integration, zunehmende Armut oder eine gestiegene Zahl an Kindern in besonderen Lebens- und Lernsituationen, die sich z.B. in Sprachentwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten ausdrücken können, nehmen dabei eine besondere Bedeutung ein. Die Rahmenbedingungen der Arbeit in den Kindertageseinrichtungen so zu gestalten, dass ausreichend Zeit und Raum für die Umsetzung dieser Qualitätsansprüche bleibt, ist die Verantwortung der Politik. Die hohe Betreuungsquote von Kindern in sächsischen Kindertagesstätten darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich trotz der vorgenommenen Änderungen am Personalschlüssel, keine ausreichenden Verbesserungen bei den Rahmenbedingungen der Arbeit in den Kindertageseinrichtungen ergeben haben.

Das Bündnis ist

– ein freiwilliger Zusammenschluss für alle, die gemeinsam dafür sorgen wollen, dass frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung in Sachsen gelingt.

– eine Austausch-, Informations- und Aktionsplattform aller Akteure in Sachsen, die die Zusammenarbeit zwischen den Kindertageseinrichtungen verschiedenster Trägerformen, der Kindertagespflege, Eltern, den Trägerverbänden, dem Freistaat Sachsen, den kommunalen Spitzenverbänden, der Wissenschaft und anderen Unterstützern zur konstruktiven Umsetzung des sächsischen Bildungsplanes fördert.

Die Eigenständigkeit der Bündnismitglieder bleibt unberührt.

Ziele des Bündnisses

Es sind kurz-, mittel- und langfristige Strategien zur Unterstützung nachfolgender Schwerpunkte zu entwickeln, die für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Kindertagesbetreuung in Sachsen erforderlich sind:

– Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation,
– Anerkennung der mittelbaren pädagogischen Arbeit,
– Anrechnung von Ausfallzeiten (z.B. Praxisanleitung, (berufsbegleitende) Ausbildung, Fortbildung, Krankheit, Urlaub) auf den Personalschlüssel,
– Freistellung für Leitungsaufgaben,
– Strategie zur Gewinnung, Bindung und Qualifizierung von Fachkräften

Handlungsstrategien

– Begleitung und Durchführung landesweiter Aktions- und Fachtage, Fachgespräche und Diskussionsforen
– Dialog mit Eltern, den kommunalen Spitzenverbänden, den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege, Parteien, Ausschüssen des Landtags und den zuständigen Ministerien
– Informations- und Öffentlichkeitsarbeit bezogen auf aktuelle Themen der Kindertagesbetreuung
– Netzwerkarbeit

Arbeitsweise

Zur Umsetzung der Handlungsstrategien finden regelmäßige Treffen statt. Auf diesen Treffen werden alle Angelegenheiten des Bündnisses mit einfacher Mehrheit der Anwesenden entschieden. Jeder Bündnispartner hat eine Stimme. Die Ergebnisse werden in Protokollen festgehalten. Zur Erfüllung der Aufgaben des Bündnisses wird ein Sprecher*innenrat gebildet. Dem Sprecher*innenrat gehören mindestens drei und höchstens sieben Vertreter*innen des Bündnisses an. Im rotierenden Prinzip werden diese für jeweils zwei Jahre gewählt.

Die Aufgaben des Sprecher*innenrates sind:
– Koordination der Einladungen, Protokolle usw.
– Erarbeitung von Entwürfen für Aktionen des Bündnisses
– Vertretung des Bündnisses gegenüber Politik, Verwaltung und Medien

Das Grundlagenpapier wurde durch die Gründungspartner*innen des Bündnisses am 31.08.2017 beschlossen und in Kraft gesetzt.

Gründungsmitglieder und Erstunterzeichner*innen des Bündnisses sind: AWO KG Zwickau e.V., Leipziger Kita Initiative, Paritätischer Landesverband Sachsen, Stadtelternrat Dresden, Stadtelternrat Limbach-Oberfrohna, Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen, Sächsischer Erzieherverband, Kreisverband der Volkssolidarität Meißen, Omse e.V., verdi Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, GEW – Landesverband Sachsen, AWO Chemnitz und Umgebung e.V., Ute Ulrichsohn.

Informationen zum Aktionstag 20.09.2017

Liebe Eltern und liebe Pädagog*innen,

wir möchten Euch erneut herzlich einladen, am 20. September 2017 zum Familienfest in den Clara-Zetkin Park in Leipzig zu kommen und euch gemeinsam mit uns für eine nachhaltige Verbesserung der Qualität in allen sächsischen Kitas einsetzen. Am Rondell des Parks gibt es ab 14 Uhr zudem eine Menge Angebote für Kinder.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit KOSTENFREI mit dem Bus zur Kundgebung und dem Familienfest nach Dresden zu fahren:

Familienfest und Kundgebung:

  • In Dresden: ab 16:00 Uhr am Rathausplatz
  • In Leipzig: ab 14:00 Uhr am Rondell im Clara-Zetkin-Park

Kostenloser Bus Leipzig – Dresden:

Von Leipzig (Innenstadt) wird 14:00 Uhr ein kostenloser Bus zur Kundgebung nach Dresden fahren, Rückfahrt ab Dresden ca. 18:00 Uhr. Anmeldung: jana.rueger@gew-sachsen.de oder 0341/4947474. Jeder (Eltern. Kinder, ErzieherInnen, …) ist herzlich willkommen mitzufahrenEntscheidend ist die Reihenfolge der Anmeldung.)

Weiterhin bekommen Sie hier eine Mustervorlage für einen Elternaushang, wie weiteres Infomaterial (Plakate zum Ausdrucken)unter

www.die-bessere-kita.de/weiltkindertag2017

und ein Bestellformular für unsere Protestaufkleber unter http://die-bessere-kita.de/protestaufkleber/

Weiteres Material (Flyer, Plakate oder DOwnloads) der Leipziger Kitainitiative findet ihr unter www.betreuungsschlüssel-sachsen.de.

 

Wir freuen uns auf Eure Unterstützung vor Ort!

 

 

 

 

Brief der Graswurzelinitiative zum sächsischen Kita-Bündnis

Liebe Mitstreiter,

alle Vorbereitungen bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit sind getroffen. Nun wird es Zeit, wenn nicht schon geschehen, zu mobilisieren. Bitte unterstützt uns mit Euren Verteilermöglichkeiten, die Informationen an Träger, Eltern, Kitas und Sonstige zu bringen. Entscheidend ist jetzt das es gelingt, das die Leute wieder daran glauben auch „von unten“ selber etwas verändern zu können. Es wird nicht ohne Gegenwind abgehen, von daher wünsche ich uns eine gemeinsame Standhaftigkeit in der Sache- Weil Kinder Zeit brauchen!!!!

Liebe Eltern, Pädagogen und Interessierte,

 

seit nunmehr drei Jahren bemühen wir uns als sächsische Graswurzelinitiative gemeinsam mit den sächsischen Wohlfahrtverbänden, die schlechten Rahmenbedingungen  in sächsischen Einrichtungen der frühkindlichen Bildung (Tagespflege, Horte, Kigas, Krippen) verbessert zu bekommen. Die kleinen Schritte des Freistaates Sachsen haben zumindest minimale Personalschlüssel Verbesserungen finanziert. Wenige Kommunen legen mittlerweile Geld aus ihrer kommunalen Kasse dazu, weil Sie erkannt haben, das der Alltag in den Einrichtungen so nicht zu bewältigen ist.

Leider konnten im letzten Jahr keine weiteren Verbesserungen für die Haushaltsjahre 2018/2019 im Blick auf die Finanzierung von mind. 2 Stunden Vor- und Nachbereitungszeit pro pädagogischen Mitarbeiter im Landeshaushalt erwirkt werden. Wir haben uns entschieden, nicht nachzulassen. Mittlerweile haben sich weitere Initiativen der Graswurzelbewegung angeschlossen (GEW, Ver.di, SEV, Leipziger Kitainitiative etc.).

Im September wird sich voraussichtlich ein Bündnis dieser Partner gründen, welches mit Aktionen am Weltkindertag, Mittwoch dem 20.09.2017, in ganz Sachsen auf die weiterhin vorhandene Schere zwischen Anspruch und Wirklichkeit in Ihrem Arbeitsalltag hinweisen will. Das kann aber nur gelingen, wenn sich genügend „Betroffene“ einbringen. Die Hauptveranstaltung soll in Dresden stattfinden. Regionale Veranstaltungen finden zusätzlich in Chemnitz, Leipzig und Freiberg statt.

Das Ziel von uns als Veranstalter ist es, mindestens aus jeder Kita Sachsens jeweils einen Vertreter des Teams, einen Vertreter der Leitung und einen Vertreter der Elternschaft/Elternrat in Dresden zur Kundgebung dabei zu haben. Die Kundgebung wird 17.00 Uhr auf dem Platz vor dem Sächsischen Kultusministerium stattfinden. Ein Protestmarsch vom Rathaus zum Kundgebungsort soll sich 16.00 Uhr in Bewegung setzen.

Wir halten es für wichtig, wenn sich jede Einrichtung beteiligt, natürlich können sich auch mehr Mitarbeiter, Eltern und Kinder auf den Weg machen! Für Kinder und Familien wird es ein Rahmenprogramm geben.

Bitte treffen Sie deshalb rechtzeitig mit Ihrem Träger Absprachen zum Vorgehen und Informieren Sie Ihre Eltern, binden Sie Ihre Elternräte ein!

Eine Mustervorlage für einen Elternaushang geht Ihnen mit dieser Mail ebenso zu, wie weiteres Infomaterial (Plakate zum Ausdrucken)unter http://die-bessere-kita.de/weltkindertag2017/

und ein Bestellformular für unsere Protestaufkleber die wir 2014 bereits fleißig versendet haben unter http://die-bessere-kita.de/protestaufkleber/

 

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung im Sinne der Sache.

Weil Kinder Zeit brauchen!

Sachsenweites Bündnis geht voran – Unterstützung für gemeinsames Ziel

In den letzten Wochen und Monate hat sich viel bewegt! Gemeinsam mit der Graswurzelinitiative e.V. und Trägern, wie Volkssolidarität, AWO, Fröbel, Kindervereinigung, Elterninitiativen, Gewerkschaften, wie  Verdi und GEW und Elternräten gründen wir am 11.09.2017 in Dresden offiziell ein sachsenweites Bündnis mit gemeinsamen Zielen und gemeinsamen Forderungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen bzw. der nachhaltigen Qualität in Sachsens Kitas

Einige fleißige Helfer unterstützen uns in Treffen, Brainstorming und Aufgaben. WIR KÖNNEN ABER NOCH JEDE HILFE GEBRAUCHEN!

Am 17.08. treffen wir uns 19 Uhr in der Kita EinScheinchen  (Brüderstraße 14 – 04103 Leipzig). Dort bekommt man neuste Informationen zum Bündnis, der ersten gemeinsamen Aktion am 20.09.2017 und weitere Informationen und Aufgaben, bei der, wir als Leipziger Kita Initiative, Unterstützung brauchen.

Es wird am 20.09. in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Freiberg Aktionen stattfinden. Die Hauptaktion ist eine Demonstration in Dresden. ( 16 Uhr: Zug über zum Kultusministerium, 17 Uhr: Kundgebung am Carolaplatz mit zahlreichen Angeboten für Kinder). Die anderen Städte unterstützen aus ihren Regionen.

Hier sind einmal bereits die Eckdaten zum  AKTIONSTAG in Leipzig: 20.09.2017

Plakat Weil Kinder Zeit brauchen 2017 Leipzig-1

o   Familienfest in Leipzig  14-19 Uhr

o   Thema: Betreuungsschlüssel in Sachsen

o   Wo: Clara-Zetkin-Park –  Rondell (Anton-Bruckner-Allee/Ecke Brahmsplatz)

o   Höhepunkt Wecker – Aktion: 16:59 Uhr – 17 Uhr

o   Bringen Sie jeden Wecker oder alles mit was klingelt – ES IST 5 NACH 12 und höchste Eisenbahn zu handeln! Gemeinsam müssen wir uns laut machen! Gemeinsam müssen wir uns stark machen!

Wir freuen uns über jede Hilfe/jede Unterstützung und jedes Weitersagen unserer Aktionen!