Kita-Platz? Wo? Wie?

Leipziger Kitas

In Leipzig gibt es ca. 260 Kindertagesstätten, eine Übersicht der Kitas findet ihr hier:

Kontinuierlich kommen Einrichtungen hinzu. Die Stadt stellt hierzu (mehr oder weniger) regelmäßig Informationen auf ihrer Internetseite zur Verfügung: 

http://www.leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/kinderbetreuung/kindertagesstaetten/kitaneubauten/.

Im Augenblick ist es schwer in Leipzig einen Betreuungsplatz in einer Kinder-tagesstätte (vor allem für Kinder im Alter von 0-3 Jahre) zu bekommen, denn es werden mehr Kita-Plätze benötigt als momentan vorhanden sind.

Das heißt: Wenn ihr Kitas kontaktiert und nach einem freien Betreuungsplatz für euer/eure Kind/er fragt, werdet ihr in der Regel hören, dass alle Plätze belegt sind oder dass die Vergabe über das Eltern-Portal (Link: www.meinkitaplatz-leipzig.de) erfolgt. Zunehmend scheint sich die Lage aber etwas zu entspannen: Immer häufiger ist vor allem auf den Web-Präsenzen von neu eröffneten Kitas zu lesen, dass sie noch freie Plätze für Kinder über 3 Jahren zu vergeben haben. Allerdings sind die neuen Kitas in weniger beliebten Familienvierteln, zum Beispiel in Leipzig-Ost oder Leipzig-Nord.

Wenn ihr im Eltern-Portal nach freien Plätzen sucht, werden euch häufig keine freien Plätze angezeigt, denn freie Plätze werden zu nicht definierten Zeiten im Portal freigeschaltet.

Was könnt ihr tun? Im folgenden Artikel geben wir euch wichtige Informationen und Tipps bei der Suche nach eurem Kita-Platz.

Prinzipiell wissenswert:

Wichtig! Spätestens 6 Monate vor gewünschtem bzw. benötigtem Betreuungsstart solltet ihr das Jugendamt darüber informieren, ab wann und wo ihr euer/eure Kind/er gern betreuen lassen möchtet. Dafür legt ihr bitte im Eltern-Portal unter Meine Daten einen Account an und zeigt damit euren Bedarf an. In diesem Portal könnt ihr bis zu fünf Wunscheinrichtungen angeben. Alternativ füllt ihr den entsprechenden Vordruck Bedarfsanmeldung aus und schickt ihn per Post an das Jugendamt (PDF Bedarfsanmeldung). Die Bedarfsanmeldung ist die Voraussetzung dafür, dass ihr – nach §4 des Sächsischen Kita-Gesetzes – (zumindest theoretisch) einen Platz in eurer Wunscheinrichtung bekommt. Außerdem benötigt ihr seit Juli 2015 eine individuelle Referenznummer, um einen Betreuungsvertrag unterzeichnen zu können.

Bildungsträger: Die Kindertagesstätten werden von unterschiedlichen Betreibern geführt: Es gibt unterschiedliche freie Träger, z.B. Caritas, VKKJ, Kindervereinigung e.V., Fröbel, Deutscher Kinderschutzbund e.V., Inter-nationaler Bund, AWO etc., die ihr im Eltern-Portal einsehen könnt, siehe: Übersicht freie Träger und die Stadt  (kommunale Trägerschaft). In Leipzig werden die meisten Kitas von freien Trägern betrieben (ca. 75%). Außerdem gibt es Kitas privater Unternehmen (z. B. Outlaw GmbH oder Rahn Dittrich Group). Diese sind keine privaten Kitas im eigentlichen Sinne (!), d.h. ihr bezahlt keine privaten Elternbeiträge, deshalb werden sie eher zu den freien Trägern gezählt. Daneben gibt es aktuell fünf private Kindertagesstätten (Link: Übersicht private Kitas). Die meisten Träger betreiben mehrere Kitas in Leipzig. Auf ihren jeweiligen Webseiten bieten sie häufig eine Übersicht ihrer Kitas an.

Kita-Kosten Leipzig sind nach der Anzahl der Betreuungsstunden gestaffelt: 

4 Stunden tägliche Krippen- oder Tagespflegebetreuung für Kinder unter 3 Jahren kosten derzeit 93,40 Euro, für 8 Stunden kommt ihr auf 186,79 Euro pro Monat, für 9 Stunden 210,14 € und für 10 Stunden kostet ein Betreuungsplatz 248,32€. Hinzu kommen Kosten für das Essen sowie Ausflüge, die je nach Einrichtung unterschiedlich hoch sind. An diese Stelle sei angemerkt, das die Kosten für die Betreuung bei Tageseltern denen der Kitas entsprechen.

Für den Kindergartenplatz für Kinder ab 3 Jahre bezahlen Eltern momentan 56,23 € für 4 und 112,45 Euro für 8 Stunden täglich. Alleinerziehende bezahlen weniger, für Geschwisterkinder fallen ebenfalls geringere Kosten an. Ausführliche Informationen zu den Kita- bzw. Betreuungskosten findest du in der folgenden Tabelle Elternbeiträge.

Platzvergabe: In Leipzig gibt es keine zentrale Platzvergabe!

Insofern gibt es auch keine einheitliche Vergabepraxis. Eigentlich sind alle Kita-Betreiber von der Stadt angehalten, freie Plätze über das Eltern-Portal zu vergeben. Seit dem Update des Portals im Juli 2015 (in den Jahren 2017/2018 erfolgten weitere Updates) scheint auch die Mehrzahl der Träger das Portal zu nutzen.

Viele Plätze – insbesondere in der Krippe – werden oftmals in den Kitas an Geschwisterkinder und die Kinder der Beschäftigten vergeben (interne Vergabe), so dass in vielen Einrichtungen nur wenige oder gar keine freie Plätze zur Verfügung stehen. Viele Kita-Leiter*innen nehmen außerdem Bewerbungen direkt an. Einige haben entsprechende Vordrucke, andere nehmen Bewerbungen an individuellen offenen Tagen entgegen, andere Einrichtungen bevorzugen eine formlose E-Mail, ein Teil führt noch Wartelisten, wieder andere Kitas nehmen gar keine Bewerbungen an. Eltern bleibt LEIDER nichts anderes übrig, als sich in ihren Wunscheinrichtungen danach zu erkundigen, wie sie die Anmeldung und Aufnahme neuer Kinder gestalten.

Hintergrund Eltern-Portal: Die Pflege, Nutzung und damit die Aktualität der Daten wird von den jeweiligen Einrichtungen sehr unterschiedlich betrieben. Die Kommunikation und Rückmeldung von den Kitas an die Eltern erfolgt zum Teil sehr zögerlich oder auch gar nicht, so dass die telefonische Nachfrage oft unerlässlich ist. Weiterhin ist es wichtig zu wissen, dass Kitas nur selten direkt über das Elternportal absagen, da theoretisch immer eine Chance besteht, das ein freier Platz vergeben werden kann. Hinzukommt, dass bei einer Absage von Seiten der Kita eine erneute Bewerbung in dieser Einrichtung nicht möglich ist. Es ist, auch wenn regelmäßige – enstprechend der Rückmeldung von Seiten der Nutzer*innen – Updates durchgeführt werden, immer noch eine sehr unbefriedigende Situation.

Ist die Stadt bzw. das Jugendamt zuständig für die Vergabe von Kitaplätzen?

Klares jein! Die Stadt muss zwar per Gesetz nur dafür sorgen, dass ausreichend Betreuungsplätze vorhanden sind. Euer Recht auf einen Betreuungsplatz könnt ihr also schon gegenüber der Stadt geltend machen.

ABER! Das Jugendamt kann nur die Plätze in seinen eigenen, sprich: ausschließlich in den städtischen Kitas vergeben! (Erinnerung: Über 75% aller Kitas in Leipzig wird von freien oder privaten Trägern betrieben, und damit nicht von der Stadt Leipzig!

Die Stadt bzw. das Jugendamt kann über 3/4 aller Kita-Plätze gar nicht bestimmen!) Das ist sehr wichtig zu verstehen, da viele Eltern sich mit der Annahme und Hoffnung an das Jugendamt wenden, dieses würde ihnen einen Kitaplatz zur Verfügung stellen, wenn sie selbst keinen finden können.

Das Jugendamt sieht sich nicht dafür zuständig, eure Kitaplätze zu organisieren, mit Ausnahme von Plätzen in den Kitas, die es selbst betreibt! Nur in absoluten Notfällen, wie zum Bespiel im Fall von Kindeswohlgefährdung oder bei richterlicher Anordnung im Zuge einer Klage, wird das Jugendamt ausnahmsweise bei freien Trägern direkt anfragen, ob es einen Platz für ein bestimmtes Kind gibt.

Hintergrund: Aus Sicht des Jugendamts – und das Gesetz stützt das – haben die Eltern das Recht, sich selbst einen Betreuungsplatz zu suchen (Wunsch- und Wahlrecht), deshalb gibt es auch keine zentrale Vergabe von Plätzen. Daraus folgt, dass sich die Eltern selbstständig einen Betreuungsplatz suchen können bzw. müssen. Diese Regelung ist eigentlich durchaus sinnvoll, denn so können Eltern sich für eine Kita, ein Konzept o.ä. entscheiden, die den jeweiligen Vorstellungen entspricht. Da es in Leipzig aber (viel) zu wenige Kitaplätze gibt und die Stadtteile unterschiedlich familienreich sind, kommt es dazu, dass Eltern derzeit froh sein müssen, wenn sie überhaupt irgendeinen Betreuungsplatz für ihre Kinder bekommen. Das ist für die ganze Familie oft ein riesiger, kräftezehrender Akt, der viel Zeit und Energie raubt und der so nicht akzeptabel ist. Weil wir an diesen Verhältnissen etwas ändern wollen, haben wir unsere Initiative gegründet. (> Was wir fordern > Wie unterstützen?)

Der (normale) Weg zum Kitaplatz in Leipzig:

  • Ihr legt euch im Eltern-Portal auf der Seite www.meinkitaplatz-leipzig.de einen Elternaccount an, daraufhin wird eure entsprechende Referenznummer (s.o.) im Portal angezeigt und kann ebenso ausgedruckt werden.
  • Alternativ meldet ihr dem Jugendamt  – sechs Monate vor gewünschtem Betreuungsbeginn – euren Betreuungsbedarf ab Datum XY. Daraufhin wird das Amt euch per Post eure Referenznummer zuschicken.
  • Umzug nach Leipzig: Auf der Internetseite www.meinkitaplatz-leipzig.de gibt es einen Download-Bereich (rechts unten). Dort müsst ihr den Ticketantrag auf Zugangsberechtigung ausfüllen und diesen gemeinsam mit einer Kopie des Personalausweis per Post oder Mail an das Amt für Jugend, Familie und Bildung senden. Dann erhaltet ihr einen Authentifizierungscode, mit dem ihr euch im Eltern-Portal anmelden könnt, so dass ihr dann ebenfalls eure Referenznummer erhaltet.
  • 2. Ihr informiert euch, welche Kindertagesstätten es in Leipzig gibt (z.B. Link: Kitas in Leipzig) und entscheidet euch, welche Kitas für euch in Frage kommen. Ihr ruft in euren favorisierten Kitas an und erkundigt euch, wie ihr euer/eure Kinder anmelden könnt und wann und wie neue Plätze vergeben werden. (Notiert euch die Information und Kontaktdaten gegebenenfalls in einer Übersicht; u.a. als Dokumentation für eine mögliche Klage sehr sinnvoll)
  • 3. Im Eltern-Portal könnt ihr, sobald ihr eure Referenznummer digital oder per Post erhalten habt, fünf Wunscheinrichtungen eingeben.
  • 4. Euren Wunsch-Kitas wird euer Interesse nun (theoretisch) angezeigt. Wenn die Anfrage von den Kitas bearbeitet wird, verändert sich der Status eurer Wunsch-Angabe. (Darüber werdet ihr per Mail informiert!)
    • Option A: Die Kita entscheidet, euer/eure Kinder aufzunehmen. Ihr vereinbart einen Termin. Zur Vertragsunterzeichnung benötigt ihr die Referenznummer.
    • Option B: Die Kita kann euer/eure Kind nicht aufnehmen. Ihr bekommt eine Ablehnung. Die Kita ist nun für euch gesperrt, ihr könnt euch dort nicht wieder anmelden! Ihr löscht den Wunsch und nehmt eine neue Kita in die Wunschliste auf.                           
    • Option C: Die Kita meldet sich gar nicht und ihr müsste selbst nachfragen.

Insider-Tipp: Wann haben die Kitas freie Plätze? 

Die meisten Kitaplätze werden zum Beginn des Schuljahres, also jeweils zum 01.09. eines Jahres frei. Die Eingewöhnungszeiten laufen meist im Zeitraum von August bis Oktober. Gebt ihr den gewünschten Betreuungsbeginn in diesem Zeitraum an, habt ihr bessere Chancen, einen Platz oder mehrere Plätze zu bekommen. Die meisten Kita-Leiter*innen stellen erfahrungsgemäß etwa ein halbes Jahr im Voraus (Januar bis März) die neuen Gruppen zusammen. Die größte Chance auf Kita-Plätze habt ihr wahrscheinlich, wenn ihr euch bis Dezember des Jahres, bevor das/die Kind/er einen Platz brauchen, bei den Kitas meldet und die Betreuung für euer/eure Kinder ab August/September/Oktober starten soll. Im Idealfall stellt ihr 1 Jahr vor Betreuungsbeginn eine Liste mit den für euch relevanten Kitas zusammen. Dann kontaktiert ihr bis Januar im Jahr des Betreuungsbeginns eure favorisierten Kitas und kommuniziert als gewünschten Betreuungsbeginn den 01.09. oder 01.10. an (ggf. auch 01.11.).

Hilfe! Alle Kitas sind voll! Und jetzt?

Nach wie vor gibt es – vor allem um U3-Bereich – einen Mangel an Betreuungsplätzen in Leipzig, deshalb kann es sein, dass ihr für eure Kinder so schnell keinen oder nicht den gewünschten Platz findet.

Außerdem werdet ihr feststellen (oder bereits festgestellt haben), dass die Kitas die Anmeldungen bzw. Bewerbungen sehr unterschiedlich handhaben. Nicht alle Kitas regeln die Vergabe über das Eltern-Portal!

Wichtig 1: Dokumentiert von Anfang ALLES, was ihr in der Sache tut!

Wichtig 2: Habt Geduld! Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass man die Betreuung des Kindes bzw. der Kinder nach der Elternzeit am liebsten schon im Wochenbett in Sack und Tüten haben möchte. Solange der Mangel in Leipzig allgemein und in bestimmten Wohngebieten insbesondere anhält, bleibt dies aber ein Wunsch. Stellt euch darauf ein, dass ihr womöglich erst 2 Monate vor gewünschtem Betreuungsbeginn eine Zusage für einen Platz oder mehrere Plätze bekommen werdet! Je näher der Termin rückt, desto wahrscheinlich wird es – erfahrungsgemäß -, dass ihr einen Platz findet. Denn erst 6-8 Wochen vor gewünschtem Betreuungsbeginn geltet ihr beim Jugendamt als Familie mit dringlichem Bedarf.

„Im Eltern-Portal wird nie ein freier Kita-Platz angezeigt! Und wenn doch, war es ein Fehler!“

Das Eltern-Portal ist – nicht vorrangig als Platzvergabe-Portal geplant gewesen – sondern ursprünglich als Verwaltungstool, mit dem die Stadt den Bedarf besser koordinieren wollte. Die Möglichkeit, der PlatzRESERVIERUNG durch Eltern ist so gesehen nur ein Nebenprodukt und deshalb immer noch verbesserungswürdig. Die Kitas, die Plätze über das Portal vergeben, stellen einzelne Plätze zu einem nicht vorab definierten Zeitpunkt ein, den jede Einrichtung selbst festlegt! Das nächste große Problem ist: Selbst wenn ihr ausnahmsweise einen freien Platz angezeigt bekommt, handelt es sich dabei lediglich um eine RESERVIERUNG (!) eines frei gewordenen Platzes. Eine Platz-Reservierung im Kita-Portal muss nicht zwangsläufig zu einem Vertrag führen! Häufig stellt sich dann bei der Kontaktaufnahme mit der Kita heraus, dass der Platz tatsächlich gar nicht frei ist. Das liegt daran, dass die Kita-Leiter*innen Verträge im System hinterlegen und endende Verträge z.T. automatisch als freie Plätze angezeigt werden. Beispiel: Luise Müllers Krippenvertrag endet z.B. am 31.08.2018, was der/die Leiter*in so eingetragen hat. Dann wird ab 01.09.2018 ein freier Krippenplatz angezeigt, der aber tatsächlich gar nicht (mehr) zu vergeben ist. Tatsächlich ist es so, dass oft mehrere Plätze 0:00 Uhr verfügbar sind, weil der/die Leiter*in angegeben hat, dass ab 01.09. zehn Plätze zur Verfügung stehen.

Aktuell empfehlen wir grundsätzlich folgende Schritte:

  1. Fünf Wunscheinrichtungen im Eltern-Portal angeben.
  2. Fragt bei weiteren Kitas nach, ob sie tatsächlich Plätze über das Portal vergeben oder Anmeldungen auch in anderen Formen angenommen bzw. gewünscht werden.
  3. Wartet bis 6-8 Wochen vor gewünschtem Betreuungsbeginn – vielleicht ergibt sich bis dahin noch ein Platz! -, geht dann zum Jugendamt (Rathaus Wahren) und macht Druck.
  4. Flüsterpropaganda: Haltet Augen und Ohren offen, fragt Freunde, Bekannte, Kursleiter*innen und sprecht mit Eltern, die bereits Kinder in der Betreuung haben.

Was könnt ihr (noch) tun?

Fragt auch bei Kitas etwas außerhalb von Leipzig/im Leipziger Land an, wenn ihr die Wege bewältigen könnt! Dort sind manchmal noch eher Plätze verfügbar. ABER: Die Betreuung an einem anderen Ort als dem Wohnort muss individuell geprüft werden!

Kontaktiert kürzlich eröffnete Kitas bzw. Kita-Träger von Kitas, die noch im Bau sind bzw. kurz vor der Fertigstellung stehen (Link zu Kita-Neueröffnungen und geplanten Kitas). Fragt an, wie und/oder ab wann die Plätze für die noch nicht fertiggestellten Kitas vergeben werden. Risiko hier: Häufig verzögern sich Eröffnungen.

Tagespflege 

Tagesmütter und -väter (Tageseltern) stellen eine wunderbare alternative Betreuungsmöglichkeit (Voraussetzung sind freie Plätze bei den gewünschten Tageseltern) für Kinder bis zum 3. Geburtstag dar. In Einzelfällen ist auch eine Betreuung darüberhinaus möglich, eine Betreuung bis zum Schuleintritt ist aber derzeitig in Sachsen noch nicht gesetzlich geregelt.

Wie finde ich passende Tageseltern?

Einige Möglichkeiten haben wir hier zusammengetragen, kontaktiert die Träger der Tagespflege, alle Ansprechpartner*innen haben wir hier für euch aufgelistet und erkundigt euch nach freien Plätzen. Neben der formalen Anmeldung bzw. Registrierung bei verschiedenen Bildungsträgern gibt es noch folgende sinnvolle Möglichkeiten der Kontaktaufnahme:

  • direkte und regelmäßige Kontaktaufnahme (z.B. telefonisch/Email) mit den Tageseltern (Kontaktdaten sind z.B. über die individuellen Internetauftritte, auf den Internetseiten der Träger abrufbar)
  • direkte Ansprache vor Ort, z.B. im Park, Zoo, Spielplatz bzw. in der Tagespflegestelle
  • Facebook-Gruppe „Platzbörse für Kindertagespflege in und um Leipzig“ (sehr aktuelle Gruppe)

Tipp: Vereinbart mit den Tageseltern einen Termin zum Kennenlernen und sprecht dabei über alles, was euch bei der Betreuung eures Kinder/eurer Kinder wichtig ist. Fragt zum Beispiel nach dem pädagogischen Konzept, besonderen Aktivitäten und Angeboten, dem Essen, Urlaubs- und Vertretungsmöglichkeiten und schaut euch die Räumlichkeiten an. Vertraut eurem Gefühl und versucht, mit Eltern in Ruhe zu sprechen, die ihre Kinder dort aktuell betreuen lassen. Einen Probetag mit dem Kind/den Kindern in der Tagespflege zu verbringen ist eine gute Möglichkeit, eine Entscheidung für oder auch gegen eine Tagesama/-papa zu treffen.

Hinweis: Verlasst euch bitte nicht darauf, dass ihr einen Kita-Platz für euer Kind einfacher findet, wenn es 3 Jahre alt geworden ist und von der Tagespflege in die Kita wechseln soll. Am besten kontaktiert ihr den Träger eurer Tagespflege diesbezüglich, denn sie sind angehalten, die Kinder ihrer Tageseltern in ihre Kitas zu vermitteln.

Private Kitas

Wenn ihr es euch leisten könnt, fragt in privaten Kitas nach freien Plätzen. Leipzig hat derzeit fünf private Kitas, die aber inzwischen schon recht voll sind. Meldet euch, dann lassen wir euch gern die Liste der privaten Kitas zukommen.

Hinweis: Die Mehrkosten – die Differenz zu dem, was Eltern für nicht-private Kitaplätze zahlen – könnt ihr euch theoretisch von der Stadt erstatten lassen. Dafür müsst ihr über den Rechtsweg gehen, d.h. ihr müsst nachweisen, dass ihr euch selbst um Plätze bemüht habt, dass ihr den Bedarf rechtzeitig beim Jugendamt gemeldet habt und dass die Stadt keinen Platz bereitstellen kann. Ihr müsstet die Mehrkosten zunächst vorfinanzieren, die Stadt erstattet erst nach erfolgreicher Klage.

Jugendamt kontaktieren

Wenn ihr 6-8 Wochen bevor die Betreuung eigentlich starten soll noch immer keinen Platz gefunden habt, unterstützt das Jugendamt euch (mehr oder weniger) bei der Suche.

Jugendamt Leipzig
Abteilung Kindertagesstätten und Freizeiteinrichtungen
Rathaus Wahren
Georg-Schumann-Straße 357
04159 Leipzig

Telefon: 0341 / 123-4390

Telefonzeiten:
Montag: 9:00-12:00 Uhr und 13:00-15:00 Uhr
Mittwoch: 9:00-12:00 Uhr und 13:00-15:00 Uhr
Freitag: 9:00-12:00 Uhr

Öffnungszeiten für persönliche Beratung vor Ort:
Dienstag: 9:00-12:00 Uhr 13:00-18:00 Uhr
Donnerstag: 9:00-12:00 Uhr 13:00-16:00 Uhr

Wichtig! Kommuniziert beim Jugendamt ganz klar euer Anliegen: „Wir brauchen einen Betreuungsplatz für unser Kind/unsere Kinder, geboren am XY und zwar frühestens ab XY, spätestens ab XY, da ich am XY wieder arbeite/studiere/eine Ausbildung beginne. Die Bedarfsanmeldung liegt vor, die möglichen Kitas haben wir rechtzeitig kontaktiert, einen Platz konnten wir dennoch nicht bekommen und der Beginn bzw. die Fortführung der Arbeit/des Studiums/der Ausbildung kann nicht verschoben werden.

Bleibt bei der Aussage, dass ihr einen Platz ab Termin XY braucht und die Betreuung nicht anders organisieren könnt! Das aktive Unterstützen seitens des Jugendamts sieht in der Regel so aus, dass sie versuchen, mit euch Möglichkeiten der Alternativbetreuung oder eine andere Regelung zu finden. Wenn ihr dann sagt „Eigentlich kann ich auch erst 2 Monate später arbeiten, studieren, eine Ausbildung absolvieren.“, dann rückt ihr in der Warte/-Dringlichkeitsliste wieder nach hinten. Je näher euer Stichtag (d.h. euer notwendiger Betreuungsbeginn) rückt, desto weiter rückt ihr auf der Dringlichkeitsliste des Amts nach vorn. Das heißt: FALLS kurzfristig (in einer städtischen Kita!) ein Platz frei werden sollte oder ein Neubau fertig wird, könnte es passieren, dass ihr diesen dann tatsächlich bekommt.

Hinweise zur Unterstützung durch das Jugendamt: Entgegen der Meinung vieler Eltern meint das Jugendamt mit „Unterstützung bei der Betreuungsplatzsuche 6-8 Wochen vor Betreuungsbeginn“ nicht, dass das Amt euch einen Betreuungsplatz sucht. Das Jugendamt hat nur Zugriff auf die Plätze in städtischen Kitas, nicht aber auf Plätze in den Kitas freier Träger. Die Unterstützung sieht tatsächlich eher so aus, dass das Jugendamt euch fragt, ob ihr die Betreuung nicht anders regeln könnt, durch Familienangehörige oder Verschieben des Arbeits-/Studien/-Ausbildungsbeginns zum Beispiel. Für die Eltern ist das alles andere als zufriedenstellend, aber es ist hilfreich zu wissen, dass das Jugendamt seine Unterstützerfunktion genauso (und nicht anders) versteht! Noch einmal: Das Jugendamt ist bezüglich der Vergabe von Kitaplätzen lediglich für die Vergabe in den kommunalen Kitas zuständig. Und die sind – wie alle anderen auch – meist komplett voll. Diese Information werden sie euch so auch geben.  Das Jugendamt startet i.d.R. nur dann eine Anfrage nach einem Be-treuungsplatz bei den Kitas, wenn es sich um einen Notfall – im Sinne einer Kindeswohlgefährdung – handelt oder wenn per Anwalt ein Gerichtsverfahren angedroht wird. Dann allerdings wird den Eltern oft ein Platz am Stadtrand angeboten. Im Endeffekt sieht es das Amt so: Wenn die Betreuung so dringend ist, dass das ihr nicht warten könnt bis ihr den Platz in eurer Wunsch-Kita bekommt, dann müsst ihr euch halt mit irgendeinem Platz zufrieden geben.

Anfrage beim Familieninfobüro 

Das Familieninfobüro wird ehrenamtlich betrieben und bietet Informationen und Beratungen zu vielfältigen Familienthemen an.

Familieninfobüro
Stadthaus
Burgplatz 1
04109 Leipzig

E-Mail: fib@leipzig.de

Telefon: 0341 123-2598

Öffnungszeiten:
Montag: 09:00 – 12:00 Uhr
Dienstag: 9:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch: thematische Sprechstunden (vormittags)
Donnerstag: 13:00 – 18:00 Uhr

Dem Jugendamt die Dringlichkeit verdeutlichen

Teilt dem Jugendamt schriftlich mit, dass ihr euch gezwungen seht, die Stadt zu verklagen, da ihr weder durch eigene Bemühungen noch über das Jugendamt einen Betreuungsplatz für euer/eure Kind/er finden könnt und nach wie vor dringend einen Platz oder mehrere Plätze benötigt und euren Arbeits-/Studien-/Ausbildungsbeginn verschieben müsst oder schon musstet.  Besonders überzeugend ist das, wenn schon dieses Schreiben von einem/einer Anwält*in kommt.

Problem hierbei: Der Platz kann dann bis zu einer halben Stunde  von eurem Wohnort entfernt sein, denn dies wird in der Regel als zumutbar angesehen. Ihr könnt Glück haben und einen bekommen, der euch gut passt (inhaltlich, Entfernung etc.). Im Endeffekt hat das Jugendamt darauf  wenig Einfluss, wer sich meldet. Wenn ihr über einen Dringlichkeitsantrag einen Platz angeboten bekommt, müsst ihr nehmen, was ihr bekommt. Ihr könnt dann zwar Widerspruch einlegen, der muss aber begründet sein, weil etwa der Anfahrts-weg zu lang und von daher nicht zumutbar ist.

Das Recht auf eine Kinderbetreuung über den Rechtsweg einfordern!

Ihr habt das Recht auf einen Betreuungsplatz! Falls die Androhung des Rechtswegs nicht ausreicht, könnt und solltet ihr diesen gehen. (> Hinweise dazu von Rechtsanwalt Dirk Feiertag findet ihr hier: https://leipziger-kita-initiative.com/rechtsanspruch-kitaplatz) Es geht dabei einerseits um die Kosten, die euch entstehen, weil ihr keine Betreuung für die Kinder habt (etwa Lohnausfall, Kosten für private Betreuung o.ä.). Wichtig: Dafür müsste ihr alle Ausgaben und Mühen belegen können, deswegen bitte von Anfang ALLES, was ihr in der Sache unternehmt, dokumentieren! Wenn ihr eine Rechtsschutzversicherung habt, könnt ihr euch einfach eine/n Anwält*in nehmen. Falls nicht, müsste die/der Anwält*in erst einmal von euch bezahlt werden. Die Aussichten auf Erfolg sind aber derzeit sehr gut.

Hintergrund: Seit einigen Jahren gibt es die Institution JUNIKO – Die KITA-Experten, die sich auf den Rechtsanspruch bei der Kinderbetreuung spezialisiert hat und die Partner-Anwält*innen eng zusammenarbeitet. Ausführliche Informationen zu den angebotenen Leistungen und Kosten findet ihr unter: www.juniko.de

Aktuell fehlen ca. 500-1000 Plätze (wahrscheinlich ist die „Dunkelziffer“ noch höher), so dass nicht von Einzelfällen gesprochen werden kann. Wenn es nicht zu Klagefluten kommt, dann liegt das wohl eher daran, dass Eltern sich nicht trauen, die Stadt zu verklagen. Viele Eltern scheuen die Konfrontation oder hohe Kosten im Falle des Verlierens oder sie wissen zu wenig über den gesamten Prozess. Wenn ihr nach der Elternzeit später als ursprünglich geplant wieder zurück in den Job könnt bzw. den Studien-/Ausbildungsbeginn verschieben müsst, weil ihr keinen annehmbaren Betreuungsplatz für euer Kind bekommen habt, dann scheut euch nicht, den euch entstandenen Schaden bei der Stadt einzuklagen!  Seit dem 01.08.2013 haben eure Kinder das Recht auf Frühförderung in einer Kita! Ihr habt das Recht, euren Beruf auszuüben oder euer Studium zu absolvieren bzw. eurer Ausbildung nachzugehen! Nutzt das und zeigt damit der Stadt, dass ihr euch den derzeitigen Umgang mit den Bedürfnissen der Leipziger Familien nicht akzeptiert! Das erzeugt Druck und führt vielleicht endlich dazu, dass sich an der desolaten Kita-Situation nachhaltig etwas ändert.

Stundenweise Betreuung

1. Wiesenknopf bietet stundenweise Betreuung durch Babysitter (ca. 9 Euro / Stunde) und Rabatte sind ab einer bestimmten Anzahl pro Wochenstunden möglich.

Weitere Informationen unter:  http://www.wiesenknopf-leipzig.de

2. Mittagskind bietet ebenfalls professionelle Betreuung (Mitarbeiter*innen haben eine entsprechende Ausbildung/Studium absolviert) für Kinder an.

Ausführliche Informationen unter: http://www.mittagskind-leipzig.de

NOCH EIN PAAR TIPPS:

Wir empfehlen dringend, dass ihr all eure Bemühungen genau dokumentiert, z.B. indem ihr Excel-Tabelle anlegt und eintragt, wann ihr mit wem – Kita, Tageseltern oder Jugendamt – telefoniert/gemailt/gesprochen habt und was genau euch von wem mitgeteilt wurde. Das könnte euch im eventuellen gerichtlichen Verfahren helfen, falls es so weit kommt. Und es hilft euch dabei, den Überblick zu behalten, welche Kita die Anmeldung wie handhabt.

Lasst nicht locker! Es passiert nicht oft, aber ab und zu springen bereits angemeldete Eltern wieder ab (Wegzug, doppelte Verträge, Eingewöhnung nicht geklappt, Unzufriedenheit etc. pp.). Wenn ihr zufällig zur richtigen Zeit in der richtigen Kita anfragt, könnt ihr Glück haben.

Verzichtet auf aufwendige Bewerbungsmappen oder besonderes Engagement zeigen? Die meisten Kita-Leiter*innen  halten sich an reguläre Anmeldungen (vorrangig Eltern-Portal) und sind für Anfragen telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Auf der anderen Seite gibt es auch Einrichtungen, die z.B., einen kleinen Steckbrief, Motivations-schreiben, ein persönliches Kennenlernen etc. pp. sehr zu schätzen wissen. Wie bereits formuliert, ist es am besten, wenn ihr direkt in der Einrichtung nachfragt, welches Anmeldeverfahren (neben dem Eltern-Portal) noch gewünscht ist.

ZUM SCHLUSS:

Abonniert unseren Newsletter (auf der Seite rechts!), dann verpasst ihr keine Neuigkeiten, z. B. über neu gebaute Kitas und freie Plätze.

Wir sind Eltern, die sowohl aktuell Kita-Plätze benötigen, als auch schon Betreuungs-plätze bekommen haben. Wir setzen uns – ehrenamtlich – für eine Verbesserung der Kinderbetreuungssituation in Leipzig ein. Wir organisieren Demos, reden, diskutieren und verhandeln mit der Stadt sowie dem Jugendamt und beraten suchende Eltern – wie euch – per E-Mail oder bei unseren Treffen. Vielleicht habt ihr Lust, etwas Gutes zu tun und uns bei unserer Arbeit zu unterstützen? Wir können jede Hilfe brauchen! Im Moment gibt es viel zu wenig Hände für zu viel Arbeit!

Wir veranstalten regelmäßig Treffen, bei denen sich suchende, idealistische, engagierte, genervte und dennoch optimistische Eltern miteinander austauschen können.

Wenn ihr Probleme, Fragen, Anregungen, Lust auf Ehrenamt habt, schreibt uns eine Mail an leipziger.kitainitiative@gmail.com.

Wir freuen uns auf euch!

Advertisements

6 Antworten zu “Kita-Platz? Wo? Wie?

  1. Pingback: Leipziger Kita-News April 2013 | Die Leipziger Kita-Initiative

  2. Pingback: Erfolgreiche Kita-Klage: 15.000 Euro auf den heißen Stein | Die Leipziger Kita-Initiative

  3. Hallo, heute ist mir etwas aufgefallen beim Anlegen des Kindes/Betreuungsbedarf anmelden auf http://www.meinkitaplatz-leipzig.de.
    Das Kind muss nach Anlegen erste freigeschaltet werden, bei mir ging das nicht (8 Wochen gewartet). Heute habe ich durch Zufall mal die Angabe der Eltern bei dem Kind getauscht und voila, das Kind ist freigeschaltet. Sollte es also bei jemandem auch ewig dauern, bis das Kind zur Bedarfsanmeldung freigeschaltet ist, einfach mal die Angaben beim 1. und 2. Sorgeberechtigen tauschen.

  4. „Option B) Die Kita kann euer Kind nicht aufnehmen. Ihr bekommt eine Ablehnung. Die Kita ist nun für euch gesperrt, ihr könnt euch dort nicht wieder anmelden! Ihr löscht den Wunsch und nehmt eine neue Kita in die Wunschliste auf.“

    Das scheint mir falsch zu sein? Bei einer Absage lässt sich der Eintrag nicht mehr bearbeiten, geschweige denn löschen noch neu vergeben.

  5. Hallo, ich bin seit drei Woche in leipzig umggezogen und ich suche nech einem Kindergarten für mein kind.Sie ist 5Jahreallt und brauch dringend einen Plazt im Kindergarten.

  6. Peggy Friedrich

    Hallöchen ihr Lieben………
    Es meldet sich eine verzweifelte Mutter.
    Seit längeren suche ich vergeblich einen Betreuungsplatz für meinen Sohn.
    Leider keiner zur Verfügung und immer wieder der Satz per telefon….tml wir haben keine freien Kitaplätze.😕
    Mein Sohn müsste in die Integration.
    Er war schon 1 Jahr in einer Kita,wo man uns durch gravierende Probleme und die nicht nötige Aufklärung den Kitaplatz kündigte.
    Keiner von den angeblichen Pädagogen verschwendete einen Gedanken daran,was das am Ende für meinen Sohn bedeutete.
    Ich fand in anhang schnell einen neuen Kitaplatz für meinen Sohn.Nach 14 Tagen eingewöhnung wurde mir gesagt,das kein nötiges Personal oder Pädagogen,die für die Integration zuständig sind zur Verfügung stehen,da alle Plätze schon vergeben wurden.
    Bis heute ärgere ich mich sehr,das ich mich von der Kita hab drängen lassen den Platz für meinen Sohn zu kündigen,da sie der Meinung waren,das es für meinen Sohn nicht die richtige Kita wäre.
    Ich bin von Anfang an den Weg nach vorne gegangen und teilte der Kita mit,welche Auffälligkeiten bei meinen Sohn bestehen.
    Nach und nach kam mir nur Ablehnung entgegen und ich hatte das Gefühl,das man meinen Sohn schnell wieder los werden wollte.
    Traurig aber wahr.
    Am 06.02.2018 war ich vorstellig mit meinen Sohn beim Gesundheitsamt.
    Es ging um die Integration Kita.
    Zum Teil arbeite mein Sohn nicht mit und blockierte.
    Schon alleine die vorgehungsweise und wie den Kindern bei einer einmaligen Untersuchung der Stempel aufgedrückt wird,da kann man nur mit den Kopf schütteln.
    Fließend habe ich jetzt für weitere Untersuchungen einen Antrag beim SPZ gestellt mit dringender Bearbeitung.
    Leider werde ich auch da längere Wartezeiten zwecks Termin in Kauf nehmen müssen.
    Die Dame von Gesundheitsamt hat einen Brief an den ASD verfasst,angeblich hat die Dame Sorge um meinen Sohn.
    Diesbezüglich bin ich der Meinung ,das sie eher ein privates Problem mit meiner Person hatte,da ich eine andere Sichtweise habe und es der Dame von Gesundheitsamt auch so mitteilte.
    Wie gesagt,es werden am ende Briefe verfasst,aber keiner unterstützt an stellen,wo es wirklich notwendig ist.
    Eher bekommt man noch mehr Probleme.
    Vlt trifft man sich mal und findet Gleichgesinnte, den es so wie mir geht.
    Auf regen Austausch würde ich mich sehr freuen.
    LG Peggy Friedrich

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s